Jugendfeuerwehr Much führt Berufsfeuerwehrtag durch
„ Ich will Feuerwehrmann werden „.
Diesen Satz kennen wohl viele von uns. Immer noch ist bei Kindern der Beruf des Feuerwehrmannes einer der beliebtesten. Mit zunehmendem Alter nimmt dieser Wunsch bei den meisten ab bzw. nur wenige von uns setzen diesen Wunsch in die Tat um.
Einen ersten Schritt in die Umsetzung ihres Traumes haben die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Much bereits getan.
Um Ihnen den wirklichen Alltag der Berufsfeuerwehr näher zu bringen entschlossen sich die Betreuer der Jugendfeuerwehr Much, verstärkt durch weitere Kameraden, diesen einmal nachzuspielen.
Hierzu trafen sich 15 Jungen und 1 Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren, am Samstag, 07.06.2008 um 10.45 Uhr zu einer 24 Stunden dauernden „ Schicht „.
Das Kommando an diesem Tag hatten nicht, wie sonst üblich, die Betreuer, sondern zur Abwechslung einmal die Jugendfeuerwehr, in Person von Jacqueline Stober, selber.
Sie wurde ausgewählt den ganzen Schicht über die Anwesenden zu führen.
Zunächst stand praktische und theoretische Ausbildung auf dem Stundenplan. Hier übten die angehenden Feuerwehrleute den richtigen Umgang mit Feuerlöschern und erhielten das theoretische Wissen um für die kommenden Aufgaben gerüstet zu sein.
Nach diesem relativ trockenen Teil wurde erstmal tüchtig zugeschlagen. Das Mittagessen in Form von stärkenden Kohlenhydraten (Spaghetti Bolognese ) und Vitaminen ( Obstsalat ) wurde danken angenommen.
Im Anschluss hieran wurde den Kameraden /-innen eine so genannte Fettexplosion vorgeführt. Hierbei wurde demonstriert was passiert wenn man versucht eine brennende Friteuse mit Wasser zu löschen.
Kurz gesagt: Keine gute Idee.
Aber nicht nur Übungen, Einsätze, Sport und Verpflegung gehören zu dem Dienst eines Berufsfeuerwehrmannes sondern auch weniger interessante Dinge wie aufräumen, spülen und „ Betten bauen „.
Auch dies mussten die angehenden Berufsfeuerwehrleute lernen, auch das gehört zu dem Tagesprogramm eines echten Feuerwehrmannes..
Noch während des Bettenbauens folgte der erste Einsatz.
„ Verkehrsunfall, eingeklemmte Person, Gibbinghausen „ lautete die Durchsage.
Sofort nahmen die Jungen und Mädchen ihre vorher zugeteilten Plätze in den Feuerwehrfahrzeugen ein und es ging zum Einsatzort.
Vor Ort fand man folgende Situation vor.
Ein Unimog war frontal mit einem Kleinwagen zusammengestoßen. In dem Kleinwagen befanden sich 2 eingeklemmte, verletzte Personen.
Der offenbar unter Schock stehende Fahrer des Unimog machte lautstark auf sich aufmerksam und irrte an der Einsatzstelle herum.
Sofort begann das Team mit der Betreuung und Rettung der vor Ort befindlichen Personen.
Zur Rettung wurde schweres Gerät vorgenommen. Mit diesem wurde das Dach des Kleinwagens abgetrennt sowie dessen Türen entfernt.
Anschließend erfolgte die schonende Rettung der verletzten Personen.
Erschwerend bekam es die Einsatzleiterin noch mit der mittlerweile vor Ort eingetroffenen Presse zu tun, die sich sehr aufdringlich verhielt.
Zum Glück ist dies bei realen Einsätzen meistens nicht der Fall.
Die anwesenden Betreuer griffen nicht aktiv ins Geschehen ein sondern gab nur, sofern nötig, Tipps zur richtigen Handhabung der Geräte.
Als man anschließend wieder im Gerätehaus eintraf stand erstmal das obligatorische aufräumen und Bestücken der Fahrzeuge auf dem Programm damit die Fahrzeuge wieder für weitere Einsätze ausgerüstet sind.
Zu dem Tagesprogramm eines Berufsfeuerwehrmannes gehört auch der so genannte Dienstsport. Hier stand Völkerball auf dem Programm.
Kaum war der Sport absolviert erfolgte auch bereits der nächste Einsatz.
Technische Hilfeleistung Wald, Höhe Roßbruch lautete das Alarmstichwort.
Beim eintreffen der Kräfte ergab sich folgendes Bild:
Ein Waldarbeiter war von einem umstürzenden Baum begraben worden. Sein Kollege, unter Schock stehend, musste von den Kräften beruhigt werden.
Da der eingeklemmte Waldarbeiter am Fuße eines Hanges lag musste er, unter Beachtung der Eigensicherung, von den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Much, nach dem befreien mittels einer so genannten Schleifkorbtrage den Hang hinaufgezogen werden.
Als die Feuerwehr Much wieder an ihrem Gerätehaus eintraf war es mittlerweile Zeit wieder für das leibliche Wohl zu sorgen.
Diesmal stand grillen auf dem Programm.
Um 22.45 Uhr erfolgte der nächste Alarm.
Diesmal ging es zu einem gemeldeten Waldbrand an der Eltersbach. Vor Ort sah man das eine größere Menge gelagertes Reisig in Brand geraten war.
Auch dieser Einsatz wurde erfolgreich abgewickelt.
Als man gegen 0.30 Uhr wieder zurück am Gerätehaus war wurde die Nachtruhe eingeläutet, auch wenn es noch bis ca. 02.30 Uhr dauerte bis diese wirklich eintratt.
Sonntagmorgen 07.00 Uhr ertönte dann der Alarmgong auf ein neues und riss die meisten unsanft aus dem Schlaf.
Diesmal war es eine Ölspur die beseitigt werden musste.
In der Unterkunft erwartete die Mannschaft bereits ein vorbereitetes Frühstück. Diesem folgte dann der Abbau der Betten.
Der letzte Einsatz in dieser Schicht wurde gegen 09.20 Uhr abgewickelt.
„Unklare Rauchentwicklung, Fatima Kapelle „ erklang die Durchsage des Leitstellendisponenten ein letztes mal, auch wenn es nur von Band war.
Vor Ort brannte ein Müllhaufen der von einem Trupp unter Atemschutz unter Zurrhilfenahme eines Strahlrohres abgelöscht wurde.
Um Abschluss der 24 Stunden stand nun das aufräumen des Gerätehauses und das letztmalige einsatzbereitmachens der Fahrzeug auf dem Programm.
Nach 24 Stunden war die Schicht für die Nachwuchsfeuerwehrleute dann beendet.
Scheinbar hatte es allen gut gefallen und Spaß gemacht.
Man war sich relativ früh bereits einig so etwas zu wiederholen.
Diesen Satz kennen wohl viele von uns. Immer noch ist bei Kindern der Beruf des Feuerwehrmannes einer der beliebtesten. Mit zunehmendem Alter nimmt dieser Wunsch bei den meisten ab bzw. nur wenige von uns setzen diesen Wunsch in die Tat um.
Einen ersten Schritt in die Umsetzung ihres Traumes haben die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Much bereits getan.
Um Ihnen den wirklichen Alltag der Berufsfeuerwehr näher zu bringen entschlossen sich die Betreuer der Jugendfeuerwehr Much, verstärkt durch weitere Kameraden, diesen einmal nachzuspielen.
Hierzu trafen sich 15 Jungen und 1 Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren, am Samstag, 07.06.2008 um 10.45 Uhr zu einer 24 Stunden dauernden „ Schicht „.
Das Kommando an diesem Tag hatten nicht, wie sonst üblich, die Betreuer, sondern zur Abwechslung einmal die Jugendfeuerwehr, in Person von Jacqueline Stober, selber.
Sie wurde ausgewählt den ganzen Schicht über die Anwesenden zu führen.
Zunächst stand praktische und theoretische Ausbildung auf dem Stundenplan. Hier übten die angehenden Feuerwehrleute den richtigen Umgang mit Feuerlöschern und erhielten das theoretische Wissen um für die kommenden Aufgaben gerüstet zu sein.
Nach diesem relativ trockenen Teil wurde erstmal tüchtig zugeschlagen. Das Mittagessen in Form von stärkenden Kohlenhydraten (Spaghetti Bolognese ) und Vitaminen ( Obstsalat ) wurde danken angenommen.
Im Anschluss hieran wurde den Kameraden /-innen eine so genannte Fettexplosion vorgeführt. Hierbei wurde demonstriert was passiert wenn man versucht eine brennende Friteuse mit Wasser zu löschen.
Kurz gesagt: Keine gute Idee.
Aber nicht nur Übungen, Einsätze, Sport und Verpflegung gehören zu dem Dienst eines Berufsfeuerwehrmannes sondern auch weniger interessante Dinge wie aufräumen, spülen und „ Betten bauen „.
Auch dies mussten die angehenden Berufsfeuerwehrleute lernen, auch das gehört zu dem Tagesprogramm eines echten Feuerwehrmannes..
Noch während des Bettenbauens folgte der erste Einsatz.
„ Verkehrsunfall, eingeklemmte Person, Gibbinghausen „ lautete die Durchsage.
Sofort nahmen die Jungen und Mädchen ihre vorher zugeteilten Plätze in den Feuerwehrfahrzeugen ein und es ging zum Einsatzort.
Vor Ort fand man folgende Situation vor.
Ein Unimog war frontal mit einem Kleinwagen zusammengestoßen. In dem Kleinwagen befanden sich 2 eingeklemmte, verletzte Personen.
Der offenbar unter Schock stehende Fahrer des Unimog machte lautstark auf sich aufmerksam und irrte an der Einsatzstelle herum.
Sofort begann das Team mit der Betreuung und Rettung der vor Ort befindlichen Personen.
Zur Rettung wurde schweres Gerät vorgenommen. Mit diesem wurde das Dach des Kleinwagens abgetrennt sowie dessen Türen entfernt.
Anschließend erfolgte die schonende Rettung der verletzten Personen.
Erschwerend bekam es die Einsatzleiterin noch mit der mittlerweile vor Ort eingetroffenen Presse zu tun, die sich sehr aufdringlich verhielt.
Zum Glück ist dies bei realen Einsätzen meistens nicht der Fall.
Die anwesenden Betreuer griffen nicht aktiv ins Geschehen ein sondern gab nur, sofern nötig, Tipps zur richtigen Handhabung der Geräte.
Als man anschließend wieder im Gerätehaus eintraf stand erstmal das obligatorische aufräumen und Bestücken der Fahrzeuge auf dem Programm damit die Fahrzeuge wieder für weitere Einsätze ausgerüstet sind.
Zu dem Tagesprogramm eines Berufsfeuerwehrmannes gehört auch der so genannte Dienstsport. Hier stand Völkerball auf dem Programm.
Kaum war der Sport absolviert erfolgte auch bereits der nächste Einsatz.
Technische Hilfeleistung Wald, Höhe Roßbruch lautete das Alarmstichwort.
Beim eintreffen der Kräfte ergab sich folgendes Bild:
Ein Waldarbeiter war von einem umstürzenden Baum begraben worden. Sein Kollege, unter Schock stehend, musste von den Kräften beruhigt werden.
Da der eingeklemmte Waldarbeiter am Fuße eines Hanges lag musste er, unter Beachtung der Eigensicherung, von den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Much, nach dem befreien mittels einer so genannten Schleifkorbtrage den Hang hinaufgezogen werden.
Als die Feuerwehr Much wieder an ihrem Gerätehaus eintraf war es mittlerweile Zeit wieder für das leibliche Wohl zu sorgen.
Diesmal stand grillen auf dem Programm.
Um 22.45 Uhr erfolgte der nächste Alarm.
Diesmal ging es zu einem gemeldeten Waldbrand an der Eltersbach. Vor Ort sah man das eine größere Menge gelagertes Reisig in Brand geraten war.
Auch dieser Einsatz wurde erfolgreich abgewickelt.
Als man gegen 0.30 Uhr wieder zurück am Gerätehaus war wurde die Nachtruhe eingeläutet, auch wenn es noch bis ca. 02.30 Uhr dauerte bis diese wirklich eintratt.
Sonntagmorgen 07.00 Uhr ertönte dann der Alarmgong auf ein neues und riss die meisten unsanft aus dem Schlaf.
Diesmal war es eine Ölspur die beseitigt werden musste.
In der Unterkunft erwartete die Mannschaft bereits ein vorbereitetes Frühstück. Diesem folgte dann der Abbau der Betten.
Der letzte Einsatz in dieser Schicht wurde gegen 09.20 Uhr abgewickelt.
„Unklare Rauchentwicklung, Fatima Kapelle „ erklang die Durchsage des Leitstellendisponenten ein letztes mal, auch wenn es nur von Band war.
Vor Ort brannte ein Müllhaufen der von einem Trupp unter Atemschutz unter Zurrhilfenahme eines Strahlrohres abgelöscht wurde.
Um Abschluss der 24 Stunden stand nun das aufräumen des Gerätehauses und das letztmalige einsatzbereitmachens der Fahrzeug auf dem Programm.
Nach 24 Stunden war die Schicht für die Nachwuchsfeuerwehrleute dann beendet.
Scheinbar hatte es allen gut gefallen und Spaß gemacht.
Man war sich relativ früh bereits einig so etwas zu wiederholen.
Aktualisiert ( Samstag, 28. Mai 2011 um 11:55 Uhr )